Die Kollektion „Es werde Licht“ – The Poetry of Light der Designerin Isabel Vollrath soll eine Hommage an das Licht und die Farblichkeiten in Venedig sein. “Venedig und sein Gesicht. Sein besonderes Gesicht. Man möge meinen, es bestünde nur aus unwirklichen Theaterkulissen, aus steinernen Fassaden, die ein Nichts verbergen… oder Schutt und Asche. Oder aber das Geheimnis der Vergangenheit, der Geschichte, der Legenden. Pracht und Glanz versus Morbidität und Zerfall. Mythen und Bräuche. Gewürze und Düfte. Gotik und Byzanz. Unwirkliches, was wirklich wird. Bewegung gegen Statik, Wasser gegen Stein. Erscheinen und Verschwinden.”

Die Lagunenstadt als leuchtendes, kunstvoll koloriertes Puzzle: als textiles Mosaik aus dem grauerdigen venezianischen Rotbraun der Dächer, dem strahlenden Weiß des istrischen Steins, aus Gold-, Kupfer-, Gelb- und Orangetönen der Palastverzierungen – eingebettet in differenzierte Blaunuancen von Himmel und Wasser, in Materialien unterschiedlicher Qualität und Festigkeit, von zartem, transparentem Seidenorganza, über dünne Woll- und Baumwollstoffe, farbintensive, changierende Wildseide, bis hin zu Gaze und Tüll.

Nach den geometrisch exakten Proportionen des gotischen Spitzbogenfensters entwickelte die Designerin Siebdrucke „venezianischer Fenster“ in verschiedenen Größen und Ausführungen, die flächendeckend vervielfältigt zum ornamentalen Musterverlauf werden. Die anschließende Übereinanderlagerung von Druckschichten, die Verwendung von Silber- und Goldpigmenten, Fältelungen, Biesen, plisséeartigen wie auch bestickten Partien bewirken jene gewünschte Dreidimensionalität, die das Geheimnis der morbiden Palazzi-Fassaden wiedergibt.

Fenster öffnen und schließen sich, aufspringende Falten stülpen sich in Form kleiner Kuppeln nach außen oder nach innen, körpernahe kontrahieren mit körperfernen Formen, statische mit bewegten, massive mit filigranen, skulpturale mit organischen, großflächige mit kleinteiligen….-

…- es entstehen Röcke mit ausgestellter Volumina, hochgeschnittene Kürbishosen, Corsagen, goldabgesteppten Jacken mit Puffärmeln, langen, schmalen Manschetten, hochgeschlossenen Stehkrägen und einer vorne tief sitzenden Taille, die nach hinten hin in einen hohen Rücken mündet. Überraschende Effekte im Innenleben der Kleidungsstücke bieten bedruckte Futterstoffe – als Verweis auf die auch heute noch prunkvollen Säle der Palazzi und Kirche.

Hinweis: Bilder und Text dieses Artikels sind uns von Seiten der PR-Agentur zur Verfügung gestellt worden und sind weder selbst fotografiert noch eigens verfasst.

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