In Hacker-Spaces, Tech-Werkstätten an Universitäten, Forschungslaboren und Künstlerateliers entsteht die Mode der Zukunft: Kleidung und Accessoires mit High-Tech-Touch. Nach dem erfolgreichen Start des im Januar dieses Jahres von PREMIUM, SEEK und re:publica ins Leben gerufene neue Konferenzformat #FASHIONTECH BERLIN folgte vom 5. bis 7. Mai 2015 die Fortsetzung im Rahmen der re:publica 2015 in der STATION-Berlin.

Die #FASHIONTECH BERLIN-Konferenz versammelt Designer, Experten und Kreative, die die Modewelt an der Schnittstelle von Fashion und Technologie neu erfinden – und gibt der Branche mit Talks und Workshops einen Einblick in Wearable-Trends.

Expertinnen wie Lisa Lang von der Agentur Elektro- Couture und Journalistin Felicitas Hackmann bewerten bei der #FASHIONTECH BERLIN den aktuellen Markt und die Zukunft von Wearables, Dr. Fabian Hämmert vom Design Research Lab der Universität der Künste Berlin zeigt, wie Wearables gesellschaftliche Impulse setzen.

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#FASHIONTECH BERLIN ©Nils Krueger

Wearables sind längst mehr als Tracking-Fitnessarmbänder und Smartwatches. Junge und etablierte Modedesigner experimentieren mit Wearables für den ganzen Körper: von smartem Street Style oder Sportkleidung wie Snowboardjacken, die die Temperatur selbstständig anpassen, bis zur programmierbaren Haute Couture. Die Vision: Produkte, die Funktion und gutes Design vereinen und bei denen Technik Stilelement ist, oder subtil verschwindet.

Pioniere der Wearables-Szene stellen bei der # FASHIONTECH BERLIN ihre Projekte vor – wie das Berliner DIY-Kollektiv Trafo Pop, das neonbunte Leuchtwesten bastelt, Stilnest, die Schmuck aus dem 3D-Drucker produzieren, oder Designerin Phoebe Heess, die bei ihrer futuristischen Solo-Kollektion „Black Current“ auf High-Tech-Material und Health-Goth-Look setzt.

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#FASHIONTECH BERLIN ©Nils Krueger

Auf der Konferenz wird auch diskutiert, wie die Digitalisierung die Modebranche verändert: Mit sozialen Netzwerken wie Instagram als neuer Marketing-Plattform, Crowdsourcing, Crowdfunding für die Finanzierung von Projekten und veränderten Innovationsprozessen. Innovationen im hochkomplexen Wearables-Bereich entstehen meist durch eine Zusammenarbeit von großen und kleineren, spezialisierten Playern – die sich bei der # FASHIONTECH BERLIN vernetzen können.

„Diese Themen sind hoch spannend und gestalten die Zukunft der Modebranche. Die Art, wie wir Mode produzieren, vermarkten, verkaufen, präsentieren und konsumieren, hat sich verändert. In digitalen Showrooms können Modebegeisterte sich ihr Outfit virtuell zusammenstellen. Soziale Netzwerke wie Instagram sind das neue Schaufenster, in dem auch junge Modemacher Trends setzen können. Mir persönlich macht es Spaß, ein Teil dieser Entwicklung zu sein und diese maßgeblich zu gestalten“, so Anita Tillmann, Inhaberin und Geschäftsführerin PREMIUM Exhibitions, SEEK Exhibitions und STATION-Berlin.

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#FASHIONTECH auf der re:publica ©Dorothea Tuch

Zur nächsten PREMIUM im Juli wird erneut eine #FASHIONTECH BERLIN Konferenz stattfinden, die als innovative Plattform Impulse sowohl in der Mode sowie auch in der Technologiebranche setzen wird.

Quelle: PREMIUM Exhibitions II GmbH

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