Ob aus Gummi, mit geschwungenem, geradem oder rundem Bürstenkopf. Ob in schwarz, braun oder blau. Ob Volumen, Verlängerung oder Verdichtung der Wimpern. Bei Mascara scheint die Auswahl unendlich zu sein. Welche ist die Richtige?

Für viele ist sie die Geheimwaffe für einen frischen und wachen Look: Die Mascara. Doch das Angebot scheint unendlich! Wir haben Euch ein paar Tipps zusammengestellt, die Euch bei der Wahl der perfekten Mascara helfen:

1. Damit die Wimpern voller aussehen, solltet ihr vor der Mascara mit einem schwarzen Kajal feine Punkte zwischen die Wimpern setzen. Dafür entlang des Wimpernkranzes kleine Dots zeichnen. Je enger desto besser! Die Härchen sehen sofort fülliger aus und Lücken werden kaschiert.

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2. Wenn die Wimpern gerade abstehen, kann eine Wimpernzange wahre Wunder bewirken. Sie biegt die Härchen nochmal leicht nach oben und verleiht ihnen einen schönen Schwung.
Kleiner Tipp: Mit dem Fön die Zange leicht anwärmen, dann hält der Schwung besser!

3. Für dichte Wimpern solltet ihr zu einer Mascara mit großen, buschigen XXL-Bürsten greifen. Diese umfassen jedes einzelne Haar am besten und geben wunderschöne Fülle. Um die Wimpern optisch zu verlängern, kauft ihr am besten eine Wimperntusche mit Mikrofasern. Die Fasern legen sich auf die Wimpern und verlängern sie deutlich. Ihr könnt aber auch zwei Mascaras miteinander kombinieren – erst Volumen zaubern, dann mit Länge verführen!
Tipp: Bei brüchigen Wimpern solltet ihr auf wasserfeste Wimperntusche verzichten, da sie die Härchen zu stark austrocknet.

4. Niemals nur einmal tuschen! Für ein perfektes Ergebnis solltet ihr mindestens 2-3 Mal nachtuschen. Nach jedem Durchgang die Mascara kurz antrocknen lassen. Erfahrene Make-Up Artists schwören darauf!

5. Bei blondem Haar solltet ihr unbedingt mal eine braune Mascara ausprobieren. Gerade bei Looks mit starken Lippen, kann ein sanfter Braunton dezent und harmonisch wirken.

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Expertentipp: So lassen sich Schlupflider optimal kaschieren

Michael Hannemann, Visagist und Geschäftsführer der staatlich anerkannten Kosmetik- und Visagistenschule Joli Visage:

„Von Schlupflidern ist die Rede, wenn das Augenlid bei geöffnetem Auge nur teilweise oder gar nicht zu sehen ist. Häufig sind sie Veranlagung, entstehen aber auch durch Alterung und wenig Schlaf. Dadurch wirken betroffene Personen meist älter, als sie sind, traurig oder auch müde. Oftmals reicht bereits die richtige Schmink-Technik, um Schlupflider optisch zu reduzieren.

In der Regel wird der Liddeckel beim Augen-Make-up betont. Da dieser jedoch unter dem Schlupflid liegt, empfehle ich stattdessen, dieses selbst zu betonen, so liegt der Fokus auf dem beweglichen Teil des Lids. Dazu unbedingt hellen Lidschatten auftragen, etwa cremefarbenen, denn sehr dunkle Schminke lässt die Augenpartie noch müder aussehen. Im nächsten Schritt den Bereich über dem beweglichen Lid nun in einem farbigen Ton auftragen und das überlappende Lid von der Augenbraue nach oben ziehen, bis die Lidfalte zu sehen ist – auch hier sollte die Farbe nicht zu dunkel sein. Nude-Töne wie Hellbraun wirken beispielsweise sehr natürlich. Mit einem abgeschrägten Pinsel den gleichen Ton auf die nun gut sichtbare Lidfalte auftragen.

Um die Augen zusätzlich zu vergrößern, schafft ein sogenannter Highlighter Abhilfe, der direkt unter der Augenbraue aufgetragen wird. Für ein optimales Ergebnis sollten zu guter Letzt die oberen Wimpern kräftig mit Mascara getuscht werden, so entsteht ein strahlender Augenaufschlag. Falls übrigens mal keine Zeit für ein ausführliches Augen-Make-up ist, einfach helles Fluid direkt unter die Augenbrauen tupfen und sanft verwischen. Das hebt die Lider optisch und lässt Ihre Augen größer wirken.“

Mehr Informationen unter: www.joli-visage.de

Quelle: Joli Visage GbR Kosmetikschule

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