Nägel sind und bleiben das schönste Accessoire zu jedem Outfit. Zwischen kräftige Rottöne, leuchtendem Pink, jeder Menge Glanz und schlichtem Nude erlebt auch die French-Manicure endlich wieder ein Comeback.

In den 90ern trug sie jeder, dann galten die roséfarben lackierten Nägel mit weißen Spitzen plötzlich lange Zeit als zu künstlich und waren höchstens etwas für Tussis. Doch wenn in der Fashion ein Revival das nächste jagt, warum dann nicht auch in Sachen Nageldesign? Das dachten sich auch die Designer und schickten ihre Models mit French Nails über den Laufsteg – jedoch ganz dezent und natürlich.

© iStock.com/btrenkel

SO WERDEN FRENCH NAILS LACKIERT

Wer die French Manicure tragen möchte, braucht lediglich einen Basecoat, einen semitransparenten Nagellack in Rosé oder Nude, einen transparenten Überlack und einen weißen Lack für die Spitzen. Damit der Look möglichst natürlich wirkt, sollte der weiße Lack nicht zu intensiv sein, sondern eher milchig. Noch natürlicher wird es mit einem Nagelweiß-Stift! Lange Krallen müsst ihr für die French Manicure nicht züchten, denn die hellen Spitzen sehen auch an kurzen Nägeln gut aus – jedoch auch nicht zu kurz! Mindestens 1 Millimeter sollte über die Fingerkuppe herausragen, damit der Look überhaupt zur Geltung kommt. Was die Form Eurer Nägel angeht, ist erlaubt, was gefällt. Bevor es an´s Lackieren geht, sollten die Nägel gut vorbereitet werden – das heißt Nagellackreste entfernen, die Nagelhaut zurückschieben und Unebenheiten auf den Nägeln mit einer feinkörnigen Feile vorsichtig ausgleichen.

Nagelfeile © Douglas, ca. 5 € | Nagellack-Korrektur-Stift © Douglas, ca. 6 € | Base-Coat © Anny, ca. 20 € | Top Coat © Artdeco, ca. 8 € | Nagellack Nude © Misslyn, ca. 4 € | Nagellack Weiß © Misslyn, ca. 4 € | Nagellack Rosé © Artdeco, ca. 7 €

Als erstes wird der Basecoat aufgetragen und gut trocknen gelassen. Dann folgen die hellen Spitzen: Wer sich für einen Nagellack entscheidet, kann ihn mithilfe von speziellen Schablonen auf die Spitzen auftragen und ebenfalls trocknen lassen. Wichtig: Schablonen abziehen, bevor der Lack getrocknet ist, da sonst unsaubere Verläufe entstehen können. Kleine Patzer können mit Nagellack-Korrektur-Stift behoben werden. Wer auf den weißen Lack verzichten möchte, kann stattdessen zum Nagelweis-Stift greifen – einfach mit der Spitze unter den oberen Nagel fahren und wie mit einem Stift hin und her malen. Als nächstes wird der semitransparente rosé- oder nudefarbene Lack aufgetragen – je nachdem welcher Farbton zur eigenen Hautfarbe passt. Wieder gut trocknen lassen und zum Schluss mit einem Top Coat bedecken. Fertig.

© iStock.com/AlexanderNovikov

MODERNES UPDATE

Übrigens: Wem die klassischen French Nails zu schlicht sind, kann ihnen einen modernen Twist verpassen – glitzernde Spitzen, bunte Akzente, geometrische Formen und minimalistische Designs können sich ebenfalls sehen lassen.

DAS WIRD DICH AUCH INTERESSIEREN

Wie Nägel in diesem Jahr sonst noch aussehen, erfährst Du in unserer Übersicht der Nagel-Trends 2018. Außerdem zeigen wir, welche Nagellacke man jetzt unbedingt im Beauty-Schrank haben sollte und wie die Minimal Manicure funktioniert.

WAS MEINST DU DAZU? WIR FREUEN UNS AUF DEINE MEINUNG!