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Boyfriend Blush, Sunset Blush und Co.: Diese Blush-Trends verändern jetzt unser Make-up

Blush bleibt weitherin eines der spannendsten Make-up-Themen auf TikTok und Instagram. Dabei entscheidet längst nicht mehr allein die Farbe über den Look: Vor allem die Platzierung und das Zusammenspiel verschiedener Nuancen sorgen dafür, dass Rouge frisch, sonnengeküsst, romantisch oder bewusst lässig wirkt. Cream Blush und Liquid Blush passen besonders gut dazu, weil sich die weichen Texturen einfach verblenden und miteinander mischen lassen.

Boyfriend Blush bringt Farbe tiefer auf die Wangen

Boyfriend Blush bricht mit der bekannten Regel, Rouge möglichst hoch auf den Wangenknochen aufzutragen. Stattdessen sitzt die Farbe tiefer und eher mittig auf der Wange. Teilweise wird sie sanft nach unten in Richtung Kiefer verblendet. Das Ergebnis erinnert an die natürliche Rötung nach einem Spaziergang oder Sport.

Am besten funktionieren weiche Rosa-, Rot- und Beerentöne. Cremige oder flüssige Texturen wirken besonders natürlich. Wenig Produkt reicht zunächst aus, denn gerade auf einer größeren Fläche können kräftige Farben schnell fleckig aussehen. Im Gegensatz dazu sitzt sogenanntes Lifting Blush deutlich höher und wird in Richtung Schläfen gezogen.

 

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Sunset Blush holt Sonnenuntergangsfarben auf die Wangen

Pink, Koralle, Orange und ein Hauch Gold: Sunset Blush gehört zu den auffälligeren Blush Trends. Bekannt wurde der Look vor allem durch Beauty-Creatorin Alissa Janay. Die Farben sollen auf der Haut weich ineinanderlaufen und an einen leuchtenden Sonnenuntergang erinnern.

Dafür zwei Rougefarben nebeneinander oder leicht überlappend auf die Wange setzen und anschließend vorsichtig verblenden. Ein goldener Highlighter auf dem oberen Wangenbereich verstärkt den warmen Schimmer. Flüssige Produkte eignen sich besonders gut, da sich ihre Übergänge leicht miteinander verbinden lassen. Wichtig ist, dass am Ende keine einzelnen Farbfelder zu erkennen sind.

 

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Ein Beitrag geteilt von Raquel Llorente (@reitxmakeup)

Blush Draping formt das Gesicht mit Farbe

Beim Blush Draping übernimmt Rouge eine Aufgabe, für die sonst häufig Bronzer oder Konturprodukte zum Einsatz kommen. Die Farbe zieht sich vom Wangenbereich nach oben bis zu den Schläfen und kann sogar leicht in das Augen-Make-up übergehen.

Neu ist die Technik nicht. Schon Make-up-Artist Way Bandy machte das Modellieren mit Rouge in den 1970er- und 1980er-Jahren bekannt. Heute wirkt die Methode leichter und moderner. Ein hoher Auftrag betont die Wangenpartie optisch, während ähnliche Farbtöne auf Wangen und Augen einen harmonischen Look schaffen.

 

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Ein Beitrag geteilt von Chris (@christianschild)

Sunkissed Blush sorgt ohne UV-Strahlung für Sommerteint

Sunkissed Blush ahmt die leichte Rötung nach, die nach einem Tag im Freien entstehen kann. Das Rouge sitzt auf den Wangen und wird mit wenig Produkt über den Nasenrücken gezogen. Warme Rosatöne, Pfirsich, Koralle und Terrakotta passen besonders gut.

Ein wenig Bronzer kann den Effekt ergänzen, sollte das Rouge aber nicht überdecken. Der Look liefert damit den gewünschten Urlaubseffekt, ohne dass die Haut dafür tatsächlich intensive Sonne abbekommen muss.

 

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Ein Beitrag geteilt von Mathilda Haroun (@mathildaharoun)

Igari Blush rückt direkt unter die Augen

Beim japanisch geprägten Igari Blush wandert die Farbe ungewöhnlich weit nach oben. Das Rouge wird auf den oberen Wangen und direkt unter den Augen verblendet. Die Technik wurde durch die japanische Make-up-Artistin Shinobu Igari bekannt und erlebt durch Social Media gerade wieder neue Aufmerksamkeit.

Rosige und leicht rötliche Töne lassen das Gesicht besonders frisch und verspielt wirken. Entscheidend ist eine leichte Hand: Zu viel intensive Farbe direkt unter den Augen kann schnell eher wie eine Hautreizung als wie gewolltes Rouge aussehen.

 

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Ein Beitrag geteilt von Natalie Kim (@natalikim)

Cream, Liquid oder Powder Blush verändern das Ergebnis

Cream Blush lässt sich unkompliziert verblenden und passt besonders gut zu Boyfriend und Sunkissed Blush. Liquid Blush bringt meist kräftigere Farbe mit und eignet sich deshalb für Sunset Blush oder andere intensive Looks. Hier genügen oft wenige kleine Tupfer.

Powder Blush lässt sich schrittweise aufbauen und kann cremige Produkte zusätzlich fixieren. Produkte mit feinem Schimmer verbinden Rouge und Highlighter und passen besonders gut zu leuchtenden Sunset- und Sunkissed-Looks.

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Die Blush-Platzierung entscheidet über den Effekt

Hoch auf den Wangenknochen aufgetragen, kann Blush die Gesichtszüge optisch nach oben ziehen. Auf den Apfelbäckchen wirkt Rouge weich und klassisch, tiefer auf der Wange entsteht der lässige Boyfriend-Look. Farbe über Wangen und Nasenrücken schafft den sonnengeküssten Effekt, während Rouge bis zu den Schläfen deutlich ausdrucksstärker wirkt.

Auch bei der Farbe lohnt sich ein Blick auf den Hautunterton.

  • Rosa, Mauve und Beerentöne harmonieren häufig mit kühlen Untertönen, während
  • Pfirsich, Koralle und Terrakotta warme Hauttöne schön ergänzen.
  • Bei neutralen Untertönen ist die Auswahl besonders groß.

Feste Regeln sind das allerdings nicht. Gerade die aktuellen Blush Trends leben davon, Farbe anders zu tragen als gewohnt.

 

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Titelbild: ©Руслан Галиуллин on Adobe Stock