Das Schweizer Medizintechnik Start-Up Ava hat sich auf Innovationen auf dem Gebiet der weiblichen Gesundheit spezialisiert. Seit Anfang des Jahres 2017 ist das Ava Armband, ein Zyklus-Tracker, der auf der Basis neuester Sensortechnologie die fruchtbaren Tage der Frau erkennt, in Europa erhältlich und bereits ein grosser Erfolg. Die neueste Funktion des Armbands soll Nutzerinnen helfen herauszufinden, ob sie während des Zyklus überhaupt einen Eisprung hatten.

Ava ist das erste Sensor-Armband, das den weiblichen Zyklus in Echtzeit analysiert, visualisiert und die Ergebnisse auswertet. Ob eine Frau schwanger werden oder einfach nur mehr über ihren Menstruationszyklus erfahren möchte – Ava ermöglicht es ihr, ihren Körper abseits umfassender medizinischer Untersuchungen besser kennenzulernen. Vor allem profitieren aber Frauen, die schwanger werden wollen von dem Armband: Auf Grundlage neun körperlicher Parameter (Ruhepuls, Hauttemperatur, Herzfrequenzvariabilität, Schlaf, Atemfrequenz, Bewegung, Durchblutung, Bioimpedanz und Wärmeverlust) sammeln die Sensoren des Ava-Armbandes mehr als drei Millionen Datenpunkte, die auf den Anstieg der relevanten Reproduktionshormone Östradiol und Progesteron reagieren. Der Anstieg dieser Hormone geht mit den fruchtbaren Tagen während des Zyklus einher und hilft dabei, sie zu erkennen. Da Frauen das Armband nur in der Nacht tragen und es am nächsten Morgen dann mit der Ava App auf ihrem Smartphone synchronisieren, ersparen sie sich den Aufwand, der durch die Temperaturmessmethode oder andere Fruchtbarkeitsmessverfahren, wie zum Beispiel Ovulationstests, entsteht.

ava app

©Ava

Ab jetzt wird Ava die gesammelten Daten nach Hinweisen auf die zweiphasige Veränderung der körperlichen Parameter im Laufe des weiblichen Zyklus untersuchen. Beim zweiphasigen Muster verändern sich einige körperliche Parameter wie die Körpertemperatur und die Pulsfrequenz als Reaktion auf steigende Progesteronwerte nach dem Eisprung. Das ist wichtig, denn bei vielen Frauen, die einen Zyklus mit Eisprung haben, weist ihr Diagramm auf das zweiphasige Muster hin. Ohne Eisprung kommt keine Schwangerschaft zustande. 12% der Frauen haben jedoch anovulatorische Zyklen, das heißt Zyklen ohne Eisprung.

ava schwangerschaft

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„Neben Informationen über ihre fruchtbaren Tage möchten Ava-Nutzerinnen normalerweise wissen, ob ihr Eisprung überhaupt stattgefunden hat. Wir glauben deshalb, dass es einen starken Bedarf für die neue Funktion gibt,“ sagt Lea von Bidder, Jungunternehmerin und Mitgründerin von Ava. Sie fügt hinzu, dass Ava momentan das einzige verfügbare Gerät ist, welches das zweiphasige Muster nicht nur anhand der Temperatur, sondern auch durch andere körperliche Parameter wie die Pulsfrequenz erkennt. „Das ist ein wichtiger Unterschied, denn die Veränderung der Parameter kann bei einigen Frauen nicht anhand ihrer Temperatur erkannt werden. Avas Algorithmus kann die Veränderung anhand von anderen Parametern, die ebenfalls mit Progesteron im Zusammenhang stehen, trotzdem feststellen.“

Ava ist über die Webseite www.avawomen.com in Europa erhältlich und kostet 249 Euro.

Text/Bild: PR

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